TENS-Elektroden - ein Schlüssel zum Behandlungserfolg

Für den Erfolg der TENS-Behandlung ist die Wahl der richtigen Elektrode ein wichtiger Faktor.

  • Die Elektrode muß möglichst genau an die Anforderungen angepaßt sein
  • Sie darf nicht zu groß aber auch nicht zu klein sein
  • Der Widerstand muß stimmen
  • die Elektrode muß sich den Gegebenheiten der Anlagestelle anpassen können
  • der Anwender muß die Elektrode alleine anlegen und auch wieder abnehmen können

Hier soll nun einmal beispielhaft das Elektrodenangebot der Firma schwa-medico vorgestellt werden, da es das umfangreichste Angebot ist, daß uns zur Zeit bekannt ist.

Gummielektroden (Silikon) gibt es in verschieden Formen (rund, eckig) und in den verschiedensten Größen. Der Kontakt zur Haut muß mit einem Elektrodengel hergestellt werden und die Elektroden müßen am Körper mit Klett oder Klebeband fixiert werden. Die von schwa-medico entwickelten Aluminiumelektroden haben einen äußerst geringen elektrischen Eigenwiderstand, die Flexibilität konnte durch Verwendung hauchdünner Folien entscheidend verbessert werden.

Die Reißfestigkeit dieser dünnen Aluminiumfolien wird durch einseitige Kaschierung mit Polypropylen erreicht. Die Elektrode gibt es als Rollen von 15 Metern und als Packung von 50 Abschnitten von 20 cm, sie wird auf die gewünschte Länge zugeschnitten und mit dem sehr gut leitenden Spezialelektrodengel bestrichen.

Aluminiumelektroden lassen selbst bei adipösen Patienten eine kräftige Stimulation zu, wo die Verwendung herkömmlicher Elektroden, bedingt durch zu geringe Eindringtiefe des Stromes, unzureichende Schmerzlinderung erbringt. Die Möglichkeit, lange schmale Elektrodenstreifen zu verwenden, bringt bei einigen Schmerzzuständen, wie dem Ischiasschmerz z. B., erhebliche Vorteile. Beim Tennisellenbogen können die Aluminiumstreifen um die ganze Extremität herumgeführt werden. Vorteile ergeben sich bei der paravertebralen Stimulation über mehrere Segmente.

Bei den SynCor-Elektroden handelt es sich um Karaya*-Plättchen, die eine selbstklebende leitfähige Schicht darstellen. Sie werden über einen Druckknopf an ein Kabel mit Druckknopfkonnektor und somit an das TENS-Gerät angeschlossen. SynCor- Elektroden sind hochflexibel und passen sich jeder Körperoberfläche an. Sie können mehrfach verwendet werden, wenn sie vor dem Austrocknen geschutzt werden.

Falls sie nicht mehr gut genug kleben, können sie durch einen Tropfen Wasser auf der Oberfläche erneut haftfähig gemacht werden.

Bei Sentry-Elektroden handelt es sich um selbstklebende Karaya*-Elektroden auf einem Aluminiumträger.

Diese Kombination macht die Elektroden gut leitfähig. Die Sentry-Elektroden sind mehrfach verwendbar und werden mittels einer Krokoklemme, die vorne auf das TNSKabel aufgeschoben wird, befestigt.

Wie die Sentry-Elektroden sind die schwa-medico Spezialelektroden Selbstklebe- Elektroden. Sie sind in vielen verschiedenen Formaten erhältlich und da sie so flexibel sind können sie fast überall am Körper angelegt werden.

*Karaya ist ein Naturharz, das sich sehr gut an den Körper anpasst

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